Aktuelles

Machen Sie einen virtuellen Rundgang durch das Grenzland-Haus, 05.06.2021

https://360.kulturnet.pl/Domy_przyslupowe/d20.html

 

Grenzland-Nachrichten, 26.01.2021

Am 26.01.2021 ist unsere erste Grenzland-Nachrichten Ausgabe erschienen. Diese können Sie beim Lotto-Kaiser, Netto-Bäcker, Lommatzsch-Fleischer und bei Preissler kaufen. Wenn Sie lieber online lesen, klicken Sie hier, um auf die entsprechende Seite weitergeleitet zu werden. In dieser Ausgabe geht es um zahlreiche Themen, unter anderem um die Umgebindehausstraße, ein Interview mit Marco Seidel und auch für Hobbyknobler ist etwas dabei.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Das Team vom Grenzland-Haus

 

Der Optimist

 

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie meinen Text lesen, werden wir alle Weihnachten und den Jahreswechsel verlebt/erlebt/überlebt haben, ich weiß gar nicht, welches Wort das richtige an der Stelle ist. Egal, jedenfalls ist das Neue Jahr 2021 bereits angebrochen und wir sind optimistisch, es wird ein gutes Jahr werden. Jedenfalls, wenn wir uns alle Mühe geben. Und das werden wir.

 

Optimismus soll mein Thema sein heute. Ich habe da eine nette Geschichte im alten Jahr gefunden, die in dieses Jahr hinein ihre Fortsetzung finden wird und die mir gefällt. Ich habe diese Geschichte bei einer meiner häufigen Dienstreisen in Wertheim gefunden, einer netten Stadt am Zusammenfluss von Tauber und Main in Baden-Württemberg direkt an der Grenze zu Bayern. Diese Geschichte möchte ich Ihnen erzählen und sie auch nach Seifhennersdorf tragen.

 

Der in Frankfurt und Wertheim tätige international angesehene Künstler Prof. Ottmar Hörl (www.ottmar-hoerl.de) hat dort gemeinsam mit der Stadt Wertheim und dem Stadtmarketing Wertheim e.V.  im September 2020 ein Kunstprojekt gestartet. Wer mich näher kennt, weiß, dass ich moderner Kunst eher nicht so zugewandt bin und die klassische Kunst mehr meinen Geschmack trifft. Aber dieses Projekt lässt meiner Meinung nach eine Vielzahl von Interpretationen zu und ist geeignet, eine große Zahl von Betrachtern zu erreichen und zum Nachdenken zu bewegen. Das gefällt mir nicht nur, dazu möchte ich auch, unter anderem durch diesen Text, beitragen.

 

Aber zuerst möchte ich die Idee des Projekts beschreiben. Ottmar Hörl hat eine 44 cm hohe Figur erschaffen, die einen lässigen Zwerg mit Zipfelmütze darstellt, die linke Hand in der Hosentasche, den rechten Arm nach vorn ausgestreckt mit Daumen nach oben. Er „liked“ irgendwas oder irgendwen. Die Figur hat er „der Optimist“ genannt, in größerer Anzahl und verschiedenen Farben von blau über grün, gelb und rot bis hin zu gold herstellen und an ganz verschiedenen Orten in Wertheim aufstellen lassen. Die Betrachter wurden aufgefordert, einen Optimisten mitzunehmen, an einem anderen Ort in einem anderen Zusammenhang aufzustellen, zu fotografieren und das Bild auf Instagram oder Twitter zu teilen. So erobert der Optimist Wertheim und die Welt, verbreitet seinen Optimismus durch die Menschen, die ihn aufstellen und die Menschen, die ihn betrachten und seine Geschichte und Botschaft erzählt bekommen. Er „liked“ sozusagen offline. Er trägt somit zur positiven  Kommunikation der Menschen bei, (fast) ganz ohne Social Media.   

 

Die Idee gefällt mir außerordentlich. Ich habe eigentlich nie viel von Gartenzwergen gehalten, aber der Optimist macht da eine Ausnahme. Er regt zum Nachdenken, Handeln und zum Austausch mit anderen über Optimismus an, denn wer einen Optimisten aufstellt, erzählt natürlich allen Nachbarn, Bekannten und Besuchern die Geschichte. Und alle machen sich dabei über seine Botschaft, den Optimismus, Gedanken. Das sollte man auch so machen, aber hier gibt es dann sozusagen nochmal explizit einen Anlass dazu.

 

Natürlich haben Sie es schon erraten. Angenehmes Nebenprodukt der Installation ist der Nutzen für die Stadt Wertheim, die Ihre Bekanntheit als touristisches Kleinod im Taubertal steigern kann. Und auch der Künstler geht nicht leer aus, denn die Zeiten, da man einen Optimisten kostenlos mitnehmen und umsetzen konnten, sind lange vorbei. Man kann diesen jetzt für 60 Euro zzgl. Versand im Online-Shop des Künstlers erwerben.

 

Aber die Idee bleibt gut. Daher habe ich mich entschlossen, ein Exemplar zu erwerben und nach Seifhennersdorf zu bringen. Entsprechend meiner Lieblingsfarbe ist er blau. Er wird seinen Platz im Grenzland-Haus finden und mit einem kleinen Mundschutz dort seinen Optimismus an unsere Bewohner und zahlreichen Besucher verbreiten. Er sagt uns nichts, bringt uns aber zu vielen Gedanken:

 

  • Optimismus ist gut und muss verbreitet werden

  • Auch in schwierigen Zeiten muss man optimistisch bleiben

  • Man soll nicht Mut mit Leichtsinn verwechseln, deshalb hat er einen Mundschutz auf

  • Gute Ideen können was bewegen

  • Seifhennersdorfer sind optimistisch, nicht unzufrieden und zeigen, dass

  • Gartenzwerge können doch sexy sein

 

Was fällt Ihnen dazu vielleicht noch ein? Sicher eine ganze Menge. Sehen Sie, schon hat die Geschichte Sie zum Nachdenken gebracht. Ansteckend, diese Art von Optimismus.    

 

Natürlich werde ich meine Tochter bitten, unseren Optimisten auf Instagram zu teilen. Soviel Social Media muss dann doch sein. Aber nur um unseren analogen Optimismus dort zu zeigen…        

 

So, dass war Sie, meine Geschichte. Das ist sie. Sie geht ja weiter…

 

Aber zunächst möchte ich Ihnen auf diesem Wege nochmals alles erdenklich Gute wünschen für das Neue Jahr. Bleiben Sie optimistisch.

 

Thomas Oertner und das Team vom Grenzland-Haus Seifhennersdorf.

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Endlich sind die lang erwarteten Balkone da!

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Wir öffnen am Freitag,  16.10., 11:00 – 13:00 Uhr und führen durch die Musterwohnung im Haus Ost.

Regelmäßige Kaffee Trinken mit unseren Mietern 
Hier am 31.7. und 20.7.2020
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TAG DER ARCHITEKTUR »RESSOURCE ARCHITEKTUR«
AM 27. UND 28. JUNI 2020 IN DEUTSCHLAND

Öffnung des Grenzland-Hauses zum Tag der Architektur, Freitag, 26.6. und Samstag 27.6. jeweils 11:00 Uhr

http://tda2020.aksachsen.org/index.php?ObjID=170&typ=obj&ort=Seifhennersdorf

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Einladung Blick hinter den Bauzaun 1[411
Einladung Blick hinter den Bauzaun_2[411

Richtfest am 25.10.2019

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Tag der Oberlausitz im Grenzlandhaus bei Kaffee und Kuchen am 18.08.2019

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Kinoabend "Spur der Steine" am 03.08.19

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Tag des offenen Umgebindehauses am 26.05.2019

Zum Tag des offenen Umgebindehauses am 26.05.2019 besuchte uns Ole und Ina Köhler vom Karasekverein mit 30 interessierten Besuchern.

Unser Gebäude befindet sich an der legendären Fachwerkstraße.

Tag des offenen Umgebindehauses
Tag des offenen Umgebindehauses

Leinewebers Naturmarkt am 24.03.2019

Leinewebers
Leinewebers
Vorstellung betreutes wohnen

Lebendiger Adventskalender

Am 07.12. luden wir ins Grenzland-Haus ein, um das siebte Türchen im Lebendigen Adventskalender von Seifhennersdorf zu öffnen. Zuvor konnten sich alle interessierten Bürger über den Stand des Projektes Neubau für betreutes Wohnen informieren. Es geht los, der große Kettenbagger stand unübersehbar auf dem Grundstück. Die Firma Osteg aus Zittau ist mit den Gründungsarbeiten beauftragt. Mal sehen, wie weit wir dieses Jahr noch kommen.

 

Ab 17 Uhr wurden dann begleitet von Piano, Flöte und Gitarre weihnachtliche Lieder gesungen und ein Gedicht vorgetragen. Dazu gab es Glühwein und Süßigkeiten. Mit der traditionellen Weitergabe der Laterne endet der Abend. Wir haben uns über den regen Besuch sehr gefreut.

Vorankündigung 7.12.2018- Lebendiger Adventskalender im Grenzland-Haus

 

16:00 Uhr Informationsveranstaltung Betreutes Wohnen

17:00 Uhr Besinnliche Adventsmusik

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Leinewebers Pilzwochenende 16. September 2018

 

Seifhennersdorfer Bürger ließen sich zum Leinewebers Pilzwochenende am 16.9. durch Thomas Oertner und der Architektin Friederike Cieslak das Konzept zum Clubwohnen für Senioren erklären.

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Vorstellung 17. August 2018

Der Termin am Freitag war ein voller Erfolg. Trotz der großen Hitze kamen um die 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger, denen wir etwa 2 Stunden lang unser Konzept vorstellen durften. Bereits abends gingen die ersten Anfragen nach dem Vertragsentwurf ein.

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Public Viewing 17. Juni 2018

 

Am 17. Juni haben wir beim Public Viewing am Grenzand-Haus unserer Mannschaft beim Verlieren zugesehen.

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Architektur bleibt! – Tag der Architektur 2018 am 23. + 24. Juni

 

Am 23. und 24. Juni 2018 findet der bundesweite Tag der Architektur statt. Zum 23. Mal öffnen sich an diesen Tagen auch in Sachsen wieder zahlreiche Architekturen und Büros für die Besucher. Bauherren und Architekturinteressierte haben die Möglichkeit mit Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern locker und unverbindlich ins Gespräch zu kommen und können an insgesamt 65 Objekten und Veranstaltungen ihre Fragen zu Architektur und Baukultur diskutieren. Mit Führungen, Besichtigungen, Ausstellungen, Events usw. sind alle Architekturinteressierten herzlich eingeladen. Tragen Sie sich schon jetzt das letzte Juniwochenende fest in den Kalender ein!

Architektur bleibt!
ist das bundesweite Motto für den Tag der Architektur 2018. Das Motto steht in Anlehnung an das Europäische Kulturerbejahr ECHY, in dem sich Europa sein gemeinsames kulturelles und baukulturelles Erbe bewusst macht. Mit dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 fordert die Europäische Kommission unter dem Motto »Sharing Heritage« dazu auf, das kulturelle Erbe in Europa sichtbar zu machen und andere daran teilhaben zu lassen. Im Fokus steht das Gemeinschaftliche, Verbindende und Identitätsstiftende, wozu Architektur ganz wesentlich beiträgt. Und auch in Sachsen nimmt das Bauen im Bestand einen großen Platz ein, was sich mit beispielhaften Objekten im Programm zum Tag der Architektur widerspiegelt. Selbstverständlich können zudem wieder spannende Neubauten und Außenräume besichtigt werden. (Pressemitteilung vom 9.5.2018 der Architektenkammer Sachsen)

 

Wir im Grenzlandhaus bieten schon am 22.Juni um 10 Uhr den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit unser Haus zu besichtigen.

Am 23. Juni um 10 Uhr öffnen wir für interessierte Bürger und Bürgerinnen das Haus und laden in unseren Treppengarten ein.

 

Johannes Reifenrath

Pressesprecher Grenzlandhaus

Arztpraxis im Grenzland-Haus wird planmäßig eröffnet

Ein großes Lob an alle Handwerker

 

„Wenn die aktuelle Ausgabe der Seifhennersdorfer Nachrichten erscheint, werden wir die Arztpraxis bereits an Frau Hosang übergeben haben. Sie wird die neuen Räume beziehen und einrichten und dann dort für Ihre Patienten eine barrierefreie Versorgung und Behandlung anbieten können.“, sagt Thomas Oertner, der Geschäftsführer vom Grenzland-Haus. „Wir haben in den letzten Monaten so manchen Kraftakt mit unseren Handwerkern bewältigt, sind aber im Zeitplan geblieben. Das ist heute bei der Auslastung der Betriebe keineswegs selbstverständlich, und wir möchten uns deshalb auch hier bei allen Firmen bedanken, die mit ihrer Arbeit und ihren Ideen die rechtzeitige Fertigstellung und Übergabe ermöglicht haben.“

 

Wichtig war von Anfang an, die Räume entsprechend den heutigen Anforderungen an eine Arztpraxis zu gestalten und trotzdem konzeptionell in ein Baudenkmal einzufügen. „In enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen Ämtern für Denkmalpflege ist es gelungen, dem Ort im Zentrum ein Haus zurückzugeben, was seit vielen Jahrzehnten als Verwaltungsgebäude und zwischenzeitlich auch schon als Arztpraxis genutzt worden ist.“, merkt Friederike Cieslak, die Architektin des Projektes, an. „Zusammen mit dem Treppengarten öffnen wir nun nach etwa 20jährigem Leerstand ein wichtiges Haus für die Bewohner und Besucher des Ortes. Wie es gelungen ist, ein Denkmal mit modernen Funktionen anzureichern, werden wir zum Tag der Architektur am 23.Juni allen Interessierten präsentieren.“

Nachdem die Arztpraxis komplett fertiggestellt ist, werden nun noch die Anwaltskanzlei von Thomas Oertner und Restarbeiten am Haus und an der Anlage fertiggestellt, die im letzten Jahr witterungsbedingt nicht mehr durchgeführt werden konnten. Auch die Gemeinschaftsräume für das altersgerechte Wohnen, welches auf dem Grundstück neu gebaut werden wird, werden im Erdgeschoß des Faktorenhauses vorbereitet.

„Der Neubau wurde von uns zusammen mit dem zukünftigen Betreiber sorgfältig geplant“, so Thomas Oertner, „dass ist ein Konzept, was über 30 Jahre und mehr halten muss. Wir haben alle Erfahrungen einfließen lassen, die wir bundesweit mit innovativen Konzepten für seniorengerechtes Wohnen gesammelt haben. Nur so können wir ein optimales Angebot für die Bewohner schaffen.“ Im Frühjahr wird der Bauantrag eingereicht und nach Erhalt der Baugenehmigung mit der Realisierung des Neubaus begonnen.

Johannes Reifenrath

Pressesprecher Grenzland-Haus

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