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Konzept Betreutes Wohnen im Grenzland-Haus

Im Neubau Grenzland-Haus sollen 26 Appartements vorwiegend für ältere Menschen entstehen. Hieraus ergeben sich besondere Bedürfnisse, die sowohl durch die Architektur als auch beim Service konzipiert werden müssen.

Dabei wurde von unserer Architektin ein multifunktioneller Grundriss entwickelt, der ein komplett barrierefreies Haus mit zwei Baukörpern mit je zwei Etagen vorsieht, die aufgrund der Hanglage jeweils ebenerdig erschlossen sind. Es entstehen so also vier „Bereiche“, welche wir später den 4 Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft zuordnen wollen. Jeder der Bereiche verfügt über einen großzügigen Gemeinschaftsraum, deren Nutzung unterschiedlich sein wird und die daher den Bewohnern des gesamten Hauses offenstehen. Die zwei Bereiche jeder Ebene teilen sich eine geräumige Terrasse mit Südausrichtung, die sowohl vom Grundstück als auch von den Wohnebenen ebenerdig erreichbar sind. Die Fenster der Wohnungen sind als französische Balkone mit einer Tür mit Absturzsicherung ausgestattet, was den Bewohnern sowohl viel Licht als auch eine Aussicht nach draußen aus dem Bett oder sitzend vor dem Fenster gewährt. Die Appartements, die alle 2 Zimmer haben, werden in zwei Größen gebaut. Die kleinere Variante mit 33 qm hat einen Wohnraum mit kleiner Küche, sowie einen Schlafraum für eine Person mit angrenzendem Bad mit Dusche/WC. Die mit 43 qm etwas größere Variante bietet im Schlafraum Platz für zwei Betten und hat auch einen etwas größeren Wohnraum. Im Dachgeschoß wird für jedes Appartement ein Abstellraum vorgesehen. Die Appartements werden mit einer Einbauküche ausgestattet. Optional wird eine von einem Innendesigner speziell entwickelte Möblierung mit angeboten, die speziell für diese Appartements entwickelt wurde und von einem örtlichen Möbeltischler gefertigt wird. Die Appartements sind notfalls später auch als Einzelzimmer nutzbar, was die langfristige Anpassung der Wohnanlage an sich eventuell ändernde gesetzliche Vorschriften oder Bedürfnisse der Bewohner gewährleistet. Das Gebäude hat innen keine tragenden Wände, die Appartements sind mit Trockenbaukonstruktionen gemäß den gültigen Schallschutzrichtlinien errichtet, was ebenso später eventuell sinnvoll werdende Umbauten ermöglicht. Zum Neubau gehören noch zwei barrierefrei erreichbare Räume im restaurierten Faktoreihaus, in denen eine Verteilerküche installiert ist. Hier und im angrenzenden Raum sollen kleine Feierlichkeiten der Bewohner im historischen Ambiente ausgetragen werden können. Eine kleine Ferienwohnung für die Besucher der Bewohner, sowie die barrierefreie Nutzung des parkähnlichen Treppengartens des historischen Faktoreihauses mit Aussicht in die Fußgängerzone, runden die Architektur der Anlage ab.

Der geplante Service trägt ebenso wie die Architektur den speziellen Bedürfnissen der Bewohner Rechnung. Einerseits nimmt mit zunehmendem Alter die Fähigkeit der Menschen ab, sich um größere Wohnungen oder Immobilien kümmern zu können. Dem trägt der funktionelle, aber nicht übergroße Grundriss der Appartements Rechnung, was auch ebenso wie die energieeffiziente Bauweise als KfW55- Haus zu niedrigeren Betriebskosten führt und so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Anlagen in benachbarten Gemeinden darstellt, die nur Wohnungen mit Grundflächen jenseits von 50-60 qm anbieten. Andererseits spielt jedoch Kommunikation und geistige wie körperliche Beschäftigung eine zunehmende Rolle beim Wohnen im Alter. Dem soll unsere Wohnform Rechnung tragen. Das Konzept ist demnach: Kleine, hoch funktionelle Appartements für individuelles und selbstbestimmtes Wohnen im Alter + vielfältige Möglichkeiten und Zusatzangebote sowohl im Grenzland-Haus als auch extern. Wir würden die Konzeption als Club-Wohnen bezeichnen, wo jeder Bewohner sein Appartement bewohnt, aber viele individuell auswählbare Möglichkeiten und Dienstleistungen zur Verfügung stehen, die keine Langeweile im Tagesablauf aufkommen lassen und der Vereinsamung älterer Menschen entgegenwirken.

Diese Angebote sollen im nachfolgenden dargestellt werden. Es soll ein möglichst umfassendes Angebot erarbeitet werden, was eine exklusive Lebensqualität für die Bewohner schaffen wird, die es sonst nur in wenigen Luxus-Residenzen gibt, wendet sich dabei im Gegensatz zu diesen aber an alle Einkommensschichten bis hin zum Sozialhilfeempfänger. Diesen Anspruch, bei dem sich Elemente der industriellen Hospitality mit solchen aus dem Bereich der sozialen Hospitality überschneiden, halten wir aus unserer Sicht für zukunftsweisend für derartige Projekte in ländlichen Gebieten, zumindest in Ostdeutschland.

Concierge-Service

Infrastrukturelle Angebote

Gemeinschafts-räume

Veranstaltungen

Essensversorung

Weitere Beschäftigungs-angebote

Sonstige Dienstleistungen

Pflegerische Versorgung

Grundriss